Antriebstrommeln, auf die richtige Planung und Fertigung kommt es an
Die antreibende Kraft bei Förderbändern wird von den sogenannten Antriebstrommeln bewirkt. Dabei handelt es sich bildlich gesprochen um große Walzen bzw. Zylinder, deren Bewegung dem Förderband Ausrichtung und Bewegung verleiht. Überflüssig zu sagen, dass eine Antriebstrommel somit zu den elementaren Bestandteilen eines Förderbands gehört. Fällt eine Antriebstrommel aus, so bedeutet dies den Stillstand des entsprechenden Förderbands, der nicht ohne Weiteres kompensiert werden kann. Maßgebliche Verluste durch lahmliegende Produktion sind die logische Konsequenz.
Ein solcher GAU lässt sich durch entsprechend qualitative Lösungen vermeiden. Mittlerweile bieten spezialisierte Hersteller unterschiedlichste Varianten an Antriebstrommeln her, die in Größe und Oberfläche differieren. Wichtig ist dabei letztlich die Langlebigkeit und Robustheit einer Antriebstrommel. Immerhin ist sie permanenten Belastungen ausgesetzt und längst nicht so einfach auszutauschen wie beispielsweise eine einfache Tragrolle.
Häufig haben Antriebstrommeln eine mit Gummi überzogene Lauffläche. Diese sorgt dafür, dass eine bessere Haftung und somit bessere Kraftübertragung zum Fließband besteht. Es wird gewissermaßen ein partielles Durchdrehen der Trommel verhindert und sie kann effizienter arbeiten. Zudem wird der Verschleiß an der Trommel selbst (durch fortlaufende Reibung) minimiert.